Eine betriebswirtschaftliche Betrachtung.

Executive Mobility ist keine Frage der Kilometer. Sie ist eine Frage der Produktivität.

Wenn Unternehmen einen Executive Chauffeur buchen, wird häufig zuerst über den Preis gesprochen.

“2.860 Euro für eine Fahrt nach Frankfurt? Das ist doch viel zu teuer.”

Diese Reaktion ist verständlich. Denn die meisten Menschen vergleichen lediglich den Preis einer Fahrt mit den Kosten eines Flugtickets oder der Nutzung des eigenen Fahrzeugs.

Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht:

Was kostet die Reise?

Sondern:

Welchen wirtschaftlichen Nutzen erzeugt sie?

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Die Ausgangssituation

Ein Geschäftsführer fährt von München zu einem Geschäftstermin nach Frankfurt.

Der Ablauf:

  • München → Frankfurt: ca. 4 Stunden
  • Geschäftstermin: ca. 3 Stunden
  • Frankfurt → München: ca. 4 Stunden

Der Chauffeur steht während des Termins bereit.

Gesamte Einsatzzeit des Chauffeurs: rund 11 Stunden.

Die Gesamtkosten für diese Executive-Mobility-Lösung betragen in diesem Beispiel:

2.860 Euro.

Auf den ersten Blick scheint das viel Geld zu sein.

Doch betrachten wir dieselbe Reise aus Sicht des Unternehmens.

Impact

Was ist die Arbeitszeit eines Executives wert?

Für diese Betrachtung nehmen wir konservativ an, dass die Arbeitszeit eines Geschäftsführers oder Vorstands einen wirtschaftlichen Unternehmenswert von 400 Euro pro Stunde erzeugt.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um das Gehalt, sondern um den Wert der Entscheidungen, Verhandlungen und Projekte, die in dieser Zeit entstehen.

Während der Reise stehen insgesamt rund acht Stunden Fahrzeit zur Verfügung.

Diese Zeit kann genutzt werden für:

  • Strategiemeetings per Videokonferenz
  • vertrauliche Telefonate
  • Vertragsprüfung
  • Budget- und Investitionsentscheidungen
  • Vorbereitung auf Kundentermine
  • Nachbereitung von Verhandlungen
  • E-Mail-Kommunikation
  • Abstimmungen mit Führungskräften

Rechnerisch ergibt sich daraus:

8 Stunden × 400 Euro = 3.200 Euro potenzielle Wertschöpfung.

Allein die produktiv nutzbare Reisezeit erzeugt damit bereits einen höheren wirtschaftlichen Gegenwert als die eigentlichen Mobilitätskosten.

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Warum der Vergleich mit Flugzeug oder Selbstfahren häufig zu kurz greift

In vielen Unternehmen wird zunächst geprüft, ob eine Reise günstiger per Flugzeug oder mit dem eigenen Fahrzeug durchgeführt werden kann.

Dabei werden häufig nur die direkten Reisekosten verglichen.

Nicht berücksichtigt werden jedoch:

  • An- und Abreise zum Flughafen
  • Check-in
  • Sicherheitskontrollen
  • Boarding
  • Wartezeiten
  • Gepäckausgabe
  • Anschlussmobilität
  • Konzentrationsverlust durch zahlreiche Unterbrechungen

Wer selbst fährt, steht vor einem anderen Problem:

Während der Fahrt kann weder gearbeitet noch telefoniert oder an Videokonferenzen teilgenommen werden. Die gesamte Aufmerksamkeit gilt dem Straßenverkehr.

Die eigentliche Ressource – die Zeit des Entscheiders – bleibt ungenutzt.

Executive Mobility

Executive Mobility verändert die Perspektive

Moderne Executive Mobility betrachtet Mobilität nicht als Transportleistung.

Sie versteht Mobilität als Arbeitsinfrastruktur für Entscheidungsträger.

Das Fahrzeug wird zum mobilen Arbeitsplatz.

Geschäftsreisen werden zu produktiven Arbeitsphasen.

Reisezeit wird zu Entscheidungszeit.

Dadurch verändert sich auch die wirtschaftliche Betrachtung.

Nicht die Kosten stehen im Mittelpunkt.

Sondern der Ertrag.

Fazit

Unternehmen investieren jedes Jahr erhebliche Summen in Digitalisierung, Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung.

Gleichzeitig verbringen ihre wichtigsten Entscheidungsträger viele Stunden auf Geschäftsreisen.

Wer Mobilität ausschließlich als Kostenstelle betrachtet, übersieht den eigentlichen wirtschaftlichen Hebel.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

“Wie günstig kommen wir nach Frankfurt?”

Sondern:

“Wie viel produktive Arbeitszeit gewinnen wir auf dem Weg dorthin?”

Genau dort beginnt Executive Mobility.

Nicht als Luxus.

Sondern als strategische Investition in Zeit, Konzentration und bessere Entscheidungen.